Aktuelles
Pädagogische Praxis Dr. Astrid Drick
Neue Kooperation gestartet
Ohne gute Diagnostik keine passgenaue Förderung! Hierin sind wir uns einig. Dr. Astrid Drick ist Pädagogin mit dem Schwerpunkt Sprachentwicklung. Sie betreibt in Hilden eine eigene Pädagogische Praxis, in der sie v.a. Kinder mit Sprachproblemen (auch mehrsprachige Kinder) aber auch Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten fördert. In ihrer Doktorarbeit hat sie ein Konzept zur Förderung der Erzählfähigkeiten und der Bildungssprache von Kindern entwickelt. Da Astrid Drick und ich fachlich absolut "auf einer Wellenlänge" arbeiten und dieselben Anliegen vertreten, haben wir uns entschlossen, künftig enger zu kooperieren. Wir haben schon viele Ideen für Modellprojekte, Fortbildungs- und Elternangebote - und warten nur noch auf ein Abflauen der Corona-Zahlen. Sie können gespannt sein!
Frisch aus dem Druck!
Neues Lehrbuch "Sprachentwicklung"

Zum 01. Oktober ist ein neues Lehrbuch "Sprachentwicklung" erschienen, zu dem ich ein Kapitel beitragen durfte.
Ich bin gespannt auf die Bandbreite der Inhalte. Die Autorinnen und Autoren sind allesamt erfahrene Forschende, Lehrende und Praktizierende - da sollte viel Spannendes zum Spracherwerb, zu Sprachstörungen und zur Sprachförderung zu erfahren sein.
Mit einem neuen Lehrbuch ab auf's Sofa! #wir trotzen corona :-)
Buchempfehlung für Kita-Fachkräfte
"Kultur- und migrationssensible Familienarbeit in der Kita"

Bei der Arbeit mit Familien, die einem uns nicht vertrauten kulturellen Hintergrund entstammen, entstehen eine Reihe von Herausforderungen. Kita-Fachkräfte wundern sich über das Verhalten der Kinder oder ihrer Eltern, und finden es oft schwierig, mit den Eltern in Kontakt zu treten oder mit Informationen zu ihnen „durchzudringen“.
Das Buch „Kultur- und migrationssensible Familienarbeit in der Kita“ schafft es auf wenigen Seiten, einen guten Einblick in die Lebenswelt von Familien zu erhalten, die nicht der Mehrheitsgesellschaft entstammen.
In den ersten beiden Kapitel wird erläutert, wie sich Migration und Flucht auf Eltern und Familie auswirken können und wie unterschiedlich in unterschiedlichen Kulturen Familiensysteme gestaltet sein können. Drei Familien werden als Beispiele genauer beschrieben und ziehen sich durch das gesamte Buch: eine aus dem Iran, eine aus Somalia und eine aus der Türkei. So gelingt es den Autorinnen sehr gut, kulturell unterschiedliche Familiensysteme, Erziehungseinstellungen, Wertesysteme etc. allgemein zu erläutern ohne aus den Augen zu verlieren, dass jede Familie individuell zu betrachten ist. Die Botschaft ist: Keine Familie gleicht der anderen und wir dürfen nicht Gefahr laufen, kulturelle Klischees anzuwenden. Gleichwohl hilft Hintergrundwissen zu einem besseren Verständnis.
Den größten Raum des schmalen Buches nimmt das Kapitel „Herausforderungen meistern und Schwierigkeiten überwinden“ ein: Wie können wir Sprachbarrieren überwinden? Wie die Familien besser einbeziehen? Was ist bei Elterngesprächen zu beachten? Wie sprechen wir sensible Themen an? Was ist mit Kindern mit Behinderungen?
Mir gefällt besonders gut, dass keine einfachen Lösungen propagiert werden, sondern man von den Autorinnen dazu angehalten wird, dauerhaft gut zu reflektieren: Wie können wir eine wertschätzende Haltung an den Tag legen, erklären, erläutern, um Verständnis werben und ab welchem Punkt müssen wir Familien mit anderen Erziehungseinstellungen Grenzen aufzeigen.
Das Buch endet mit praktischen Tipps für die Arbeit sowie einigen Hinweisen zu rechtlichen Aspekten von Migration.
Das Buch ist optisch ansprechend und übersichtlich gestaltet und sprachlich gut verständlich geschrieben. Die Leser werden zwar nicht direkt angesprochen, aber es werden mögliche Einwände oder Bedenken aufgegriffen, so dass man sich mit seinen eigenen Überlegungen gut abgeholt fühlt. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.
(Disclosure: Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.)
Hendrich, A. & Offinger-Grube, R. (2018). München: Ernst Reinhardt Verlag. 83 Seiten.
Der Bildungsraum wird genutzt!
Gebärdenseminare von Kerstin Schwarze

Kerstin Schwarze, kes-gebaerden-an-die-Hand-geben, bietet seit letztem Herbst Seminare zum Erlernen von Gebaerden in meinem "Bildungsraum" durch. In gemütlicher Atmosphäre erlernen die Teilnehmenden einfache Gebärden, damit sie einen persönlichen und respektvollen Umgang mit Nicht-Hörenden pflegen können. Diese Grundgebärden sind auch im Umgang mit Menschen mit starken sprachlichen Einschränkungen hilfreich, z.B. für Mitarbeiter von Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung, Schulen, Integrativkindergärten, Krankenhäusern oder Ämtern.
Das erste Seminar dieses Jahr läuft gerade (11./12.01.), weitere folgen im Februar, März und April.
Basik-Schulung in Langenfeld
Noch Plätze frei am 13.02.2020!

Suchen Sie für sich oder Ihre MitarbeiterInnen die Möglichkeit, eine Einführung in Basik zu erhalten? Gibt es einzelne Fachkräfte in Ihrer Einrichtung, die an den bisherigen Schulungen nicht teilnehmen konnten? Wiedereinsteiger? Neueinsteiger? Der Kurs findet in einer Kleingruppe von 4-6 Personen statt um ein intensives Arbeiten zu sichern und kostet 180 Euro pro Person, Anmeldungen über www.bielefelder-institut.de
Thematischer Elternabend in Hilden
Hilfe, mein Kind versteht mich nicht!
Wer kennt es nicht, das Gefühl, alles hundertmal sagen zu müssen. Und trotzdem wie gegen eine Wand zu reden. Wenn das eigene Kind einfach nicht auf das reagiert, was man sagt. Hierum ging es bei diesem Elternabend, der von der Evangelischen Erwachsenenbildung Hilden (EEB) organisiert worden war. Wie können wir mit klarer Sprache mehr erreichen? Vielen Dank an die Eltern, die an diesem Abend so interessiert und engagiert mitdiskutiert haben!
Nächste Schulung für ErzieherInnen am 13.02.2020
Basik-Crashkurs im Bildungsraum Langenfeld

Suchen Sie für sich oder Ihre MitarbeiterInnen die Möglichkeit, eine Einführung in Basik zu erhalten? Gibt es einzelne Fachkräfte in Ihrer Einrichtung, die an den bisherigen Schulungen nicht teilnehmen konnten? Wiedereinsteiger? Neueinsteiger?
Gestern fand der erste Crashkurs mit fünf engagierten und motivierten Erzieherinnen statt. Ziel des Kurses ist es, die Fachkräfte sowohl theoretisch als auch praktisch fit in der Anwendung und Auswertung des Basik zu machen, so dass sie unmittelbar damit arbeiten können. Ist es gelungen? Fragen Sie die TeilnehmerInnen - ich denke schon!
Neues Seminarkonzept
Intelligenztest-Ergebnisse besser verstehen

Für Nicht-Psychologen ist es oft nicht leicht, Intelligenztest-Ergebnisse zu verstehen. Man steht vor einem Dschungel aus Fremdwörtern, Zahlen und zum Teil widersprüchlich wirkenden Werten. Wie dringe ich zum Kern der Aussagen durch? Diese und viele konkrete Fragen stellten mir die Teilnehmerinnen in Köln und Solingen, für die ich dieses Thema vorbereitet hatte. Die Diskussionen waren erhellend, nicht nur für die Teilnehmerinnen, sondern auch für mich!
25 Jahre Zusammenarbeit
Ein besonderer Tag in Heidelberg

Am 12.05.2019 besuchten meine Kollegin Sabine Frevert aus Gütersloh und ich unsere ehemalige Chefin Prof. Hannelore Grimm. Seit 25 Jahren arbeiten wir nun schon zusammen. Meine Kollegin und ich starteten, ganz "grün hinter den Ohren", 1994 als studentische Hilfskräfte bei Prof. Grimm. In Projektseminaren, vielen Besprechungen, Pilotuntersuchungen und durchaus hitzigen Debatten, nahmen die Testverfahren über die Jahre Gestalt an. Da wurden "lustige Männchen" gebastelt und Bildkarten coloriert, Daten in SPSS eingegeben und Berechnungen durchgeführt und 2000/2001 die Tests veröffentlicht.
Die Arbeit ging uns danach nicht aus: SSV, Neuauflage ELFRA, Landesmodellprojekt "Sprache Fördern" des Freistaats Sachsen...und schon war es Zeit, den SETK-2 und den SETK 3-5 neu zu normieren und das SSV und den ELFRA zu überarbeiten.
Heute, 2019, steht die "Testfamilie" generalüberholt und in modernem Layout zur Verfügung - und wir feiern!
Herzlichen Dank, Frau Grimm, für diese so unglaublich lehrreichen und schönen Jahre!